Mate Tee zubereiten mit French Press

Die French Press wird eigentlich benutzt, um Kaffee zuzubereiten. Davon lassen wir uns aber nicht abschrecken, denn sie funktioniert auch wunderbar, um einen leckeren Mate Tee aufzubrühen. Und wenn du gewöhnlich eher auf Kaffee setzt, um deinen Koffein-Kick zu erhalten, hast du vielleicht sogar schon eine French Press zuhause und kannst direkt loslegen!

So funktioniert die French Press

Die French Press wird auch als Pressstempelkanne bezeichnet (was für ein schönes Wort! 😀 ) Wenn dir weder das eine, noch das andere etwas sagt: Es handelt sich um eine Kaffeekanne aus Glas. Am Deckel befindet sich ein herunterdrückbares Metallsieb (Stempel) an einem Stab. So kann das Kaffeepulver – oder in unserem Fall der Yerba Mate – nach dem Aufgießen mit Wasser auf den Kannenboden heruntergedrückt und so von der Flüssigkeit getrennt werden, damit kein Kaffeesatz bzw. keine Teeblätter mit in die Tasse geschüttet werden.

Du weißt Bescheid, deine French Press ist startklar und du willst probieren, wie sie sich als Mate- statt als Kaffeezubereiter macht? Dann los!

Vorgehen

Schritt 1: Teeblätter in die French Press geben

Wie bei der Zubereitung von Kaffee auch kannst du die Glaskanne bei Bedarf „vorheizen“, indem du sie einmal mit heißem Wasser befüllst, das du anschließend weg schüttest oder weiterverwendest.

Befülle zunächst deine French Press mit der gewünschten Menge Yerba Mate. Wie viel du nimmst, ist Geschmackssache. Ich empfehle, bei dieser Zubereitungsart ruhig ein wenig mehr Mate zu benutzen als zum Beispiel bei der traditionellen Zubereitung in der Kalebasse, weil der Tee mit der French Press weniger lang zieht und dadurch eher milder wird. Probiere einfach aus, ob die Mischung dir zum Beispiel besser mit drei bis vier gehäuften Teelöffeln auf einen halben Liter Wasser schmeckt, oder ob es ruhig fünf, sechs oder mehr Teelöffel sein dürfen.

Schritt 2: Wasser aufgießen

Jetzt gieße langsam das heiße Wasser auf die Teeblätter in der Kanne. Achtung: Das Wasser sollte nicht mehr kochen, sondern maximal 80 Grad heiß sein. Kochendes Wasser beschädigt die Mate-Blätter und löst zu viele Bitterstoffe.

Schritt 3: Ziehen lassen und genießen!

Je nachdem wie stark du deinen Mate magst, lässt du die Mischung jetzt vier bis sechs Minuten ziehen. Je länger der Tee zieht umso stärker wird er. Wenn du unsicher bist, ob du vielleicht zu wenig Teeblätter genommen hast, kannst du das durch eine längere Ziehzeit ausgleichen. Genauso funktioniert es natürlich auch anders herum – also kürzer ziehen lassen, wenn du sehr viel Yerba Mate benutzt hast. Du bist hier also sehr variabel, was toll an dieser Zubereitungsmethode ist. Ich persönlich mach es gerne, etwas mehr Tee zu nehmen, ihn aber nicht so lange ziehen zu lassen. So wird er intensiv, aber nicht so bitter – ein bisschen wie grüner Tee. Wenn du den Tee trinken möchtest, drück einfach die Teeblätter mit dem Siebstempel herunter und voilà: Fertig ist der französisch gepresste Yerba Mate.

Egal für welche Zubereitungsart du dich entscheidest: Es ist noch kein Mate-Meister vom Himmel gefallen. Manchmal braucht es ein bisschen Übung und einige Tests, bevor man das für den eigenen Geschmack perfekte Verhältnis von Teeblättern und Wasser und auch die passende Zubereitungsweise gefunden hat – ob mit oder ohne Kalebasse, ob mit Tee- oder eher mit Kaffeezubehör. Trau dich ran und probiere aus – ich freue mich über deinen Erfahrungsbericht!


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