Mate Tee vs. Kaffee: Der große Wachmacher-Vergleich

Als Starthilfe in den Tag, bei der Arbeit, beim Lernen oder um ein Mittagstief zu überwinden: Für fast jeden von uns ist Koffein das perfekte Helferlein, um wach und fit im Kopf zu bleiben. Zwei Lieferanten dieser so schön stimulierenden Substanz sind Kaffee und Yerba Mate. Platzhirsch gegen Alternative: Wer hat die Nase vorn?

Inhalt

  1. Ein paar Zahlen zum Einstieg
  2. Koffein-Gehalt: Wenn die Glühbirne angeknipst wird
  3. Geschmack: Die Wirkung passt – aber wie schmeckt’s?
  4. Gesundheit und Wohlbefinden: Was ziehst du dir da rein?
  5. Infografik: Vergleich im Überblick – Mate Tee vs. Kaffee

Ein paar Zahlen zum Einstieg

Kaffee ist in der westlichen Welt nicht wegzudenken. Er gehört zum Alltag dazu, das lässt sich auch wunderbar statistisch belegen: 165 Liter Kaffee trinkt der durchschnittliche Deutsche pro Jahr – das ist mehr als ein halber Liter pro Tag. Und dabei liegt Deutschland in Europa sogar noch im Mittelfeld, Spitzenreiter sind die Finnen mit einem doppelt so hohem Konsum von 12 Kilo Bohnen pro Kopf und Jahr! Wahnsinnig viel, oder?

Kaffee-Produzent Nr. 1 ist Brasilien und damit gerade ein Land, in dem auch viel Mate angebaut wird (früher sogar mehr Yerba Mate als Kaffee). Überhaupt sieht die Welt in Südamerika schon ganz anders aus: Hier ist Yerba Mate in einigen Ländern Nationalgetränk und unangefochtener Spitzenreiter. Besonders in Uruguay mit einem Verbrauch von knapp 9 kg und in Argentinien mit 6,5 kg Mate Tee pro Kopf ist Mate ein Kulturgut. In 98% aller argentinischen Haushalte wird Mate getrunken! Wenn du dich erstmal informieren, möchtest, was Mate eigentlich genau ist, schau mal in unseren ultimativen Einsteiger-Guide!

Was sind nun die Vorteile und Nachteile von Kaffee und Yerba Mate?

Koffein-Gehalt: Wenn die Glühbirne angeknipst wird

Wie steht’s denn nun um das Koffein? Wir alle wissen, wie mega gut es sich anfühlt, wenn man sich so richtig fokussieren kann. Wenn man richtig wach und der Verstand geschärft ist. Dabei kann Koffein helfen. Und mal ganz ehrlich: wir haben doch alle auch gar keinen Bock, drauf zu verzichten, oder?

Kaffee liegt beim reinen Koffein-Gehalt vorn: Eine Tasse enthält etwa 120-150 mg Koffein. Der Wert ist allerdings je nach Wahl der Kaffeebohne sehr variabel. Kaffee aus Robusta-Bohnen enthält deutlich mehr Koffein als Kaffee aus Arabica-Bohnen. Auch die Röstung des Kaffees beeinflusst den Koffeingehalt.

Yerba Mate liegt bei 80 mg pro Tasse, je nach Art und Weise der Zubereitung. Wie das Koffein wirkt, ist allerdings sehr verschieden. Es ist in sogenannten Gerbstoffen gebunden, was die Wirkung von Mate Tee langsamer und sanfter einsetzen lässt. Die im Mate enthaltenen Wirkstoffe Theobromin und Theophyllin verstärken die Wirkung vom Koffein zusätzlich. Je nach Ziehzeit und Menge kannst du bei Mate Tee von einem Effekt ausgehen, der sich wie 100-200mg Koffein anfühlt.

Kaffee-Kick und Kaffee-Crash

Kaffee “kickt” mehr, seine Wirkung lässt aber auch schneller wieder nach. Bei vielen gehört der “Kaffee-Kick” am Morgen zum Start in den Tag dazu. Ich habe den Unterschied mal in einer Grafik für dich visualisiert.

Nach dem Hoch kommt beim Kaffee oft ein Tief, vielleicht kennst du das Gefühl auch. Wenn die anregende Wirkung von Kaffee nachlässt, fühlen sich manche nervös, abgeschlagen oder ausgelaugt. Dieser Effekt bleibt bei den meisten Mate-Trinkern aus, was ihn zu einer super Kaffee-Alternative für diejenigen macht, die stark mit dem “Kaffee-Crash” zu kämpfen haben. Trotzdem solltest du es mit dem Koffein auch beim Mate nicht übertreiben: maximal 300 bis 400 mg pro Tag sind ein ungefährer Richtwert. Du kannst insgesamt deutlich mehr Mate Tee als Kaffee trinken, bis du diesen Richtwert erreicht hast, vor allem wenn du den Mate einfach mehrmals aufgießt.

Zusammengefasst:

  • Kaffee enthält mehr Koffein, dafür punktet Mate Tee mit weiteren wertvollen und wach machenden Inhaltsstoffen.
  • Die Wirkung von Kaffee ist eher dazu geeignet, kurzfristig wach und aktiv zu werden. Die Wirkung von Mate Tee empfinde ich wie eine sanftere, aber lang anhaltende Belebung, die mir hilft, mich über den Tag hinweg zu fokussieren.
  • Koffein wirkt aber auf jeden Menschen anders, probier es daher einfach mal aus und beobachte deine Reaktion.

Geschmack: Die Wirkung passt – aber wie schmeckt’s?

Na klar, was du zu dir nimmst, sollte dir im Idealfall auch schmecken. Hier lassen sich Kaffee und Mate nicht so leicht vergleichen. Einerseits ist der Geschmack an sich recht unterschiedlich. Andererseits kannst du beide Getränke so vielfältig kombinieren, dass super viele Möglichkeiten und Variationen entstehen.

Neugierige fragen uns oft zu Anfang: Wie schmeckt Mate Tee? Unsere Antwort: Es kommt darauf an. Unser brasilianischer Mate schmeckt frisch, ein wenig grasig, ein wenig bitter und kann mit grünem Tee verglichen werden. Viele Sorten, besonders die der argentinischen Marken, schmecken eher rauchig, deutlich herber und erdiger. Wir denken, dass unser grüner Mate eher dem “europäischen Geschmack” entspricht, aber am Ende muss jeder für sich seine Vorlieben finden. Durch eine Kombination mit Zitrone, Minze, Beeren, Honig, Milch, etc. entstehen wieder ganz andere Richtungen. Zusammen mit Ingwer kannst du dir auch einen richtig leckeren Superfood-Tee machen.

Espresso oder Latte?


Auch Kaffee kann unheimlich viele Facetten haben: bitter, mild, nussig, schokoladig. Unterschiedliche Kaffeesorten und Zubereitungsmethoden sorgen für eine große Bandbreite. Ich für meinen Teil mag zum Beispiel einen kräftigen Espresso mit starken Röstaromen, im Idealfall frisch gemahlen aus ganzen Kaffeebohnen. Meine Siebträger-Maschine liefert mir da morgens den passenden Output.  Kaffee schmeckt insgesamt kräftiger und bitterer als Mate, wenn man ihn nicht mit Milch und/oder Zucker trinkt. Das verstärkt für einige sicherlich den Wachmacher-Effekt am Morgen. Auch den Geruch von frisch aufgebrühtem Kaffee lieben viele (sogar Nicht-Kaffeetrinker). Mit dem Aroma von Mate verbinde ich eher eine sommerliche Frische, es ist aber insgesamt weniger kräftig.

Zusammengefasst:

  • Sowohl Kaffee als auch Mate haben ein eher herbes Grundaroma.
  • Der Geschmack von Mate Tee und Kaffee lässt sich ansonsten aber schlecht vergleichen, da beide super unterschiedliche Geschmacksrichtungen haben.
  • Beide punkten absolut hinsichtlich der möglichen Kombinationen. Kaffee und Mate lassen sich fantastisch mit fast allem mischen, was du in der Küche findest.

Gesundheit und Wohlbefinden: Was ziehst du dir da rein?

Ich habe oben schon beschrieben, dass sowohl Kaffee als auch Mate Tee Getränke sind, die durchaus in großen Mengen konsumiert werden. Beide haben dabei positive wie negative Auswirkungen auf den Körper, darauf möchte ich folgend kurz eingehen.

Kaffee Vorteile & Nachteile

Übermäßiger Kaffeekonsum wird in letzter Zeit häufig verteufelt und als gesundheitsschädlich dargestellt. Tatsächlich kann der Genuss von Kaffee gesund sein: Im Kaffee enthaltenes Chlorogen und Kaffeesäure können verhindern, dass Cholesterin die Arterien verengt (Atherosklerose) und als starke Antioxidantien wirken. Zudem kann die Kaffee den Blutzuckerspiegel regulieren und damit die Wahrscheinlichkeit von Typ-II-Diabetes verringern. Auch entzündungshemmende Eigenschaften werden ihm zugeschrieben. Kurios: Es gibt Anzeichen dafür, dass Kaffee das Risiko von Hautkrebs verringert – aber nur bei Frauen! Dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht wurde früher oft angenommen, konnte aber nicht wissenschaftlich bestätigt werden.

Auf der anderen Seite stehen an erster Stelle Nervosität und Stress, die Folge einer erhöhten Koffeinzufuhr sein können. Koffein täuscht dem Körper Stress und eine Bedrohung vor. Dadurch können auch Herzfrequenz und Blutdruck in ungesunde Bereiche getrieben werden. Weiter kann Kaffee abhängig machen und Heißhunger hervorrufen. Zu den Symptomen gehören Kopfschmerzen oder sogar Depressionen. Das bei der Röstung entstehende Acrylamid steht im Verdacht, Krebs zu erregen, daher sollten schonend geröstete Kaffeebohnen vorgezogen werden. Vielleicht gehörst du auch zu denjenigen, deren Magen empfindlich auf Kaffee reagiert. Bitterstoffe im Kaffee greifen die Magenschleimhaut an, weshalb empfindliche Menschen Magenschmerzen bekommen können.

Mate Tee Vorteile & Nachteile

Mate werden schon seit Jahrhunderten positive Eigenschaften für Körper und Geist zugeschrieben und er soll für ein positives und glückliches Gefühl sorgen. Yerba Mate enthält neben den Vitaminen A, B1, B2 und C auch Mineralien und Antioxidantien, die dabei helfen, Hautalterung und vielen Krankheiten vorzubeugen. Er soll laut Studien außerdem Bluthochdruck, schlechtes Cholesterin, Darmkrebs, Typ II Diabetes, Fettleibigkeit und Osteoporose verhindern bzw. vorbeugen, regt die Verdauung und Fettverbrennung an, wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Man kann die Blätter sogar als Wundverband verwenden, ich trinke den Mate allerdings lieber. Mate Tee ist insgesamt ein echt natürlicher und gesunder Power-Drink. Das gilt übrigens nicht für Limonaden mit Mate-Zusatz, da hier das Koffein zugesetzt wird und diese außerdem noch bösen Zucker enthalten. Hier findest du einen ganzen Artikel dazu, warum Mate ein super Sportgetränk ist.

Der größte Kritikpunkt an Mate ist, dass er Stoffe enthält, die als krebserregend gelten. Tatsächlich sind in vielen Mate-Sorten die Stoffe Anthrachinon und PAK zu finden. Diese sind allerdings nicht in der Pflanze selbst enthalten, sondern entstehen durch die oft praktizierte Trocknung mit Rauch. Das zu heiße Trinken des Tees fördert den negativen Effekt dann noch. Daher mein dringender Tipp: trinke nur Mate, der nicht über Rauch getrocknet ist! Unser Maraña Mate ist selbstverständlich rein luftgetrocknet und nicht belastet, was wir sicherheitshalber durch Laboranalysen bestätigen lassen. Abgesehen von den Nachteilen einer übermäßigen Koffein-Zufuhr, die ich oben schon beschrieben habe, sind keine negativen Nebenwirkungen von Mate Tee bekannt.

Zusammengefasst:

  • Sowohl Kaffee als auch Mate Tee haben ihre positiven und negativen Seiten. Kaffee überrascht mit einigen gesundheitsfördernden Eigenschaften, Mate Tee ist allerdings der absolute Gesundheits-Drink
  • Vor allem für Menschen mit empfindlichem Magen ist Mate eine super Alternative
  • Wie so oft gilt: Qualität vor Quantität. Lieber eine Tasse weniger trinken und dafür ein gesünderes Premium-Produkt wählen.

Vergleich im Überblick: Mate Tee vs. Kaffee

Wir haben das Ganze auch noch einmal grafisch für dich aufbereitet und in einer kleinen Infografik für dich zusammengefasst:

Fazit

Kaffee und Yerba Mate: wach machen sie beide! So unterschiedlich der Geschmack ist, so unterschiedlich ist nur eben auch die Wirkung. Ich persönlich mag beides gern und entscheide mich dann spontan und nach Lust und Laune, ob ich mir einen Kaffee oder einen Mate zubereite.

Wenn dein Magen keinen Kaffee verträgt, du vom Koffein Herzrasen oder Schlafprobleme bekommst, oder den Geschmack von Kaffee einfach nicht magst, ist Mate eine tolle Alternative für dich. Mate ist gesund, super kombinierbar und liefert dir richtig viel Energie für den Tag. Hier haben wir nochmal 10 Punkte für dich aufgeschrieben, warum Mate super ist. Mein Tipp: probier es mal aus!  Wenn du lieber erst probieren willst statt direkt eine Packung zu kaufen, haben wir sogar was für dich. Hier kannst du dir gratis und ohne Haken ein Sample unseres Mate Tees bestellen!


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