Mate Tee oder Matcha? Der Clash der Superfood Tees

Matcha? Nee, Mate Tee! Mate Tee und Matcha Tee werden nicht nur aufgrund ihrer ähnlichen Namen oft verwechselt. Beide gelten als gesunde Wachmacher, Antioxidantien-Bomben und liegen voll im Superfood-Trend. Aber was steckt jeweils drin und welches Getränk hat aus gesundheitsfördernder Sicht die Nase vorn? Yerba Mate oder Matcha Tee: Hier kommt der große Vergleich der Tee-Titanen!

Die Geschichte von Mate und Matcha

Die Pflanze, aus der Mate Tee gemacht wird, stammt aus den Regenwäldern von Brasilien und Paraguay. Als Getränk entdeckt wurde Mate Tee von den Guaraní, einem indigenen südamerikanischen Volk. Über sie lernten Missionare des Jesuitenordens den Mate Tee kennen und lieben und verbreiteten den Aufguss weiter. Die Blätter für unseren Mate Tee werden nach der Ernte schonend getrocknet und nicht geräuchert.

Matcha Tee wiederum wurde von einem chinesischen Zen-Mönch „erfunden“ – er entwickelte die Praxis, Tee in Pulverform herzustellen. Im 12. Jahrhundert kultivierte dieser Mönch das Matcha-Trinken in Japan. Daraus entstand über die Jahre der Matcha, der heute bekannt und beliebt ist. Das Teepulver entsteht durch das Mahlen von getrockneten Grünteeblättern.

Aussehen und Geschmack

Mate Tee-Blätter können kräftig grün bis bräunlich aussehen – das kommt immer auf die Verarbeitung der Blätter an. Genauso kann auch der Geschmack des Aufgusses variieren. Von frisch herb bis holzig oder erdig kann alles dabei sein. Der Geschmack von Mate Tee ist insgesamt sehr natürlich – über unseren Maraña Mate Tee wird oft gesagt, dass er schmeckt wie etwas bitterer, grüner Tee.

Matcha dagegen ist ein knallig grünes Pulver. Weil die Teeblätter für die Matcha-Produktion sorgfältig von Blattstämmen und hölzernen Strukturen befreit werden, ist das Pulver so fein. Der Tee schmeckt eher süßlich und mild. Der pflanzlich-grasige Beigeschmack kommt dem von grünem Tee ebenfalls nah.

Der Geschmack ist – richtig! – Geschmackssache. Beide Tees sind lecker. Und lassen sich vielfältig zubereiten, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Womit wir beim nächsten Punkt wären:

Zubereitung von Mate und Matcha

Matcha kann, in heißes Wasser eingerührt und aufgelöst, als Tee getrunken werden. Zur traditionellen Zubereitung gehört spezielles Zubehör wie der Chasen, ein Besen aus Bambus. Zum heißen Scheiß zählen zurzeit auch Matcha Lattes, für die – ähnlich wie beim Latte Macchiato – Milch und Milchschaum zugefügt werden. Außerdem kann man mit Matcha auch backen und kochen. Matcha Cheesecake, Matcha Smoothie-Bowl, sogar Rezepte für Garnelen und Gemüse in Matcha gibt es. Der Kreativität sind bei der Zubereitung also kaum Grenzen gesetzt.

Mate Tee wird nur als Getränk konsumiert, weil es wenige Rezepte gibt, denen getrocknete Blätter gut zu Gesicht stehen. 😀 Wie man die Blätter genau aufbrüht, haben wir dir zum Beispiel hier beschrieben. Auch hier gibt es also traditionelle Wege und Zubehör, das den Genuss zu einem Erlebnis macht. Auch Mate Tee kann sehr abwechslungsreich zubereitet werden: als Eistee, als Tereré, mit Minze, Zitrone, Säften oder Sirup verfeinert – ganz nach Lust und Laune!

Happy and Healthy? Wie gesund sind die Tees?

Eins vorweg: Weder Mate Tee noch Matcha Tee besitzen die Superkraft, Krebs zu heilen, oder garantieren dir ein längeres Leben ohne Schlaganfall, Herzinfarkt und Diabetes. Was aber feststeht: Beide Getränke haben es in sich, was gesundheitsförderliche und stimmungsaufhellende Inhaltsstoffe angeht. Also: Warum ist Mate Tee so gesund? Was macht Matcha zum Superfood? Fangen wir mit den Vitaminen an: In Matcha steckt viel Vitamin C (gut für’s Immunsystem und den Stoffwechsel), ebenso Zink (Stoffwechsel) und Kalium (wichtig für die Zellfunktion und die Muskulatur). Außerdem Kalzium, Vitamin E und K sowie Eisen. Yerba Mate punktet mit den Vitaminen A (gut für Augen, Haut und Knochenwachstum), B1 (Stoffwechsel, Abbau von Kohlenhydraten), B2 (Energiestoffwechsel und Entgiftung), und C.

Superfood-Zutaten: Antioxidantien in Mate und Matcha

Außerdem sind sowohl Mate Tee als auch Matcha außergewöhnlich reich an Antioxidantien. Du weißt schon, das sind die super Stoffe, die wir brauchen, um „freie Radikale“ – fiese Moleküle, die unsere Zellen altern lassen – zu neutralisieren. Wer viele Antioxidantien über natürliche Nahrungsmittel wie Tee zu sich nimmt, unterstützt den Körper beispielsweise beim Schutz vor Herz-Kreislauferkrankungen. Die Antioxidantien im Matcha und im Mate Tee sollen den Stoffwechsel anregen, den Blutdruck senken, der Bildung von Krebszellenbildung vorbeugen und Bakterien in Schach halten.

Warum und wie Mate Tee dir beim Abnehmen helfen kann, habe ich hier ausführlich beschrieben. Für Matcha gelten im Grunde die gleichen Pluspunkte: Die Fettverbrennung wird angekurbelt, der Appetit (vor allem auf Süßes) aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe gezügelt.

Wachmacher-Vergleich: Wie viel Koffein enthalten Mate und Matcha?

Last but not least enthalten Mate Tee und Matcha Tee das gute alte Koffein, machen also wach. Im Matcha stecken rund 75 Milligramm Koffein pro Tasse. Dieses ist an sekundäre Pflanzenstoffe gebunden und wird erst in Kontakt mit der Darmschleimhaut freigesetzt, sodass der belebende Effekt mit einer größeren Verzögerung eintritt. Außerdem enthält Matcha die Aminosäure L-Theanin, die in Kombination mit Koffein gleichzeitig konzentrationsfördernd, aber auch entspannend wirkt.

Mate Tee liegt bei rund 80 Milligramm Koffein pro Tasse. Es ist in sogenannten Gerbstoffen gebunden, was die Wirkung von Mate Tee langsamer und sanfter einsetzen lässt. Die im Mate Tee enthaltenen Wirkstoffe Theobromin und Theophyllin verstärken die Wirkung vom Koffein zusätzlich. Das heißt, der Energie-Boost durch das Koffein setzt auch hier langsamer ein, dafür wirkt es aber auch länger. Wie das funktioniert, hat Stefan unter anderem hier beschrieben.

Angebot und Preise – Was kosten die Tees?

Im Gegensatz zu Kaffee, den wir hier für euch mit Yerba Mate verglichen haben, stehen von Matcha und Mate nicht jeweils gefühlt 50 verschiedene Sorten in jedem Supermarkt. Daher gehen wir auch einmal kurz auf das Angebot ein. 

Matcha ist mittlerweile in vielen Läden und Cafés zu bekommen, es ist allerdings immer noch ein Nischen-Produkt. Die Preise gehen ab etwa 10€ pro 100g los. Viele Produkte sind Bio, was wir natürlich super finden. 🙂 Supermärkte haben oft Produkte im Angebot, die einzeln verpackte Portionen beinhalten. Davon raten wir aber eher ab, da hier auch mehr Verpackungsmüll erzeugt wird.

Mate ist grundsätzlich günstiger als Matcha, unser Bio- und fair gehandeltes Produkt liegt bei ca. 3€ pro 100g. Wenn es nach uns geht, ist Yerba Mate noch viel zu wenigen Menschen bekannt – aber daran arbeiten wir fleißig! 😉 Supermärkte führen ihn in der Regel nicht. Manche Bio-Läden haben Produkte zur Auswahl, die aber oft nicht an eine Top-Qualität heran reichen. Daher sind hier Online-Shops die erste Wahl.

Das Fazit

Sowohl Matcha als auch Mate Tee sind super gesunde Drinks, die zu Recht mit all ihren Vorteilen gerade voll im Trend liegen. Von daher: Believe the Hype! Und trink einfach heute Matcha und morgen Mate Tee, ganz nach Geschmack 😉

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